Künstlerische Darstellung eines Zitronenobjekts mit Regenschirmverzierungen unter Googles 'Über dieses Bild'-Analyse, wobei digitale Streifen von der Zitrone herabfließen.

Googles ‚Über dieses Bild‘ Tool – zeigt die Herkunft des Bildes

Wenn Sie eine Website erstellen lassen, möchten Sie sicherstellen, dass die darauf verwendeten Bilder authentisch sind und ihre Herkunft klar ist. Doch in unserer digitalen Ära, in der das Internet mit Bildern überflutet wird, stellt sich oft die Frage: „Woher stammt dieses Bild?“ Googles ‚Über dieses Bild‘-Funktion könnte die Antwort darauf sein, indem sie Licht ins Dunkel der Bildherkunft bringt und den Nebel der Desinformation lichtet. Tauchen Sie mit uns ein in Googles neueste Innovation, die den Ursprung von Bildern offenbart.

 

Wie funktioniert es?

Google, das Tech-Giganten-Unternehmen, hat kürzlich eine Funktion namens „Über dieses Bild“ in seiner Bildersuche eingeführt. Dieses Tool soll den Nutzern Kontext über drei spezifische Bereiche geben:

  1. Wann das Bild (oder ähnliche) erstmals von Google indexiert wurde.
  2. Auf welcher Website es möglicherweise zuerst erschienen ist.
  3. Wo es sonst noch online erschienen ist, z. B. in sozialen Medien.

Nun, das klingt doch beeindruckend, oder? Warte, da ist noch mehr! Google plant auch, darauf hinzuweisen, ob ein Foto zuvor überprüft wurde.

 

Warum ist das wichtig?

Stellen Sie sich vor, Sie stoßen online auf ein beeindruckendes Bild. Ist es echt? Oder ist es das Werk von KI? Im Zeitalter der KI-generierten Bilder kann es schwer sein, den Unterschied zu erkennen. Daher ist Googles ‚Über dieses Bild‘-Funktion so entscheidend.

 

Ein tieferer Blick in die Funktion „Über dieses Bild“

Nehmen wir das Beispiel des Krzywy Domek, des schiefen Hauses in Sopot, Polen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es sei ein Fake. Aber dank „Über dieses Bild“ erfahren wir, dass es schon seit mindestens zehn Jahren Versionen dieses Bildes gibt. Diese Informationen können helfen, die Echtheit eines Fotos zu bestätigen.

 

Aber ist es fehlerfrei?

Kurz gesagt, nein. Wie bei allen Technologien gibt es immer Grenzen. Zum Beispiel bietet das Tool in einigen Fällen möglicherweise Metadaten darüber, wann, wo und wie das Foto aufgenommen wurde. Aber das ist fast unmöglich bei den Billionen von Bildern in den Google-Suchergebnissen.

Dann gibt es das Problem mit Wasserzeichen. Auch wenn sie als eines der vielversprechendsten Werkzeuge zur Überprüfung der Echtheit von Inhalten angesehen werden, gibt es dennoch Möglichkeiten, sie aus Online-Bildern zu „waschen“.

 

Die Zukunft der Bildherkunft

Es wird immer KI-generierte Bilder geben. Deshalb ist es so wichtig, Tools zu haben, die uns helfen, zwischen echten und gefälschten Bildern zu unterscheiden. Unternehmen wie Reality Defender setzen auf Inferenz, das heißt, sie nutzen KI, um KI zu erkennen. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel, aber es ist ein notwendiger Kampf in unserer digitalen Ära.

 

Schlussfolgerung

Googles ‚Über dieses Bild‘-Funktion ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es mag nicht perfekt sein, aber es ist ein Anfang. Mit der Zeit und weiterer Forschung hoffen wir, dass solche Tools immer raffinierter werden. Bis dahin sollten wir alle wachsam bleiben, kritisch denken und uns fragen: „Kann ich diesem Bild wirklich vertrauen?“

In diesem Sinne,
herzlichst Ihr,

Mirza M. Oezoglu