Das Bild zeigt ein Handy auf dem ein sozial Media Account geöffnet ist.

Sicherer und gesunder Umgang mit Social Media

Generell kommen Firmen auf uns zu wenn sie eine Website erstellen lassen wollen, anschließend stellen sie sich die Frage, ob es Sinn macht auch in den Sozialen Medien präsent zu sein. Auf diese Frage antworte ich grundsätzlich mit einem „Ja, auf jeden Fall!“. Jedoch erinnere ich jeden meiner Kunden an eine Studie aus dem letzten Jahr. Das Thema könnte nicht aktueller sein und bleibt aktuell. Angesichts der allgegenwärtigen Präsenz von Social Media ist es als Content Creator von großer Bedeutung, eine verantwortungsvolle Herangehensweise an das Thema Social Media Content zu verfolgen. Laut einer Studie der Cybersmile Foundation aus letztem Jahr, glauben 89 % der Nutzer sozialer Medien, dass diese ihrer psychischen Gesundheit schaden. Im Rahmen der Studie „Digital Wellbeing 2022“ wurden 1.000 Teilnehmer im Alter von 16 bis 24 Jahren in ganz Großbritannien befragt, wie sich ihre Nutzung sozialer Medien auf sie auswirkt. Die Studie wurde durchgeführt, um die Beziehung der Generation Z zu den sozialen Medien besser zu verstehen und um herauszufinden, wie sich diese auf ihr Körpergefühl, ihr Leben und ihr persönliches Wohlbefinden auswirken. Die Ergebnisse der Studie sollen verwendet werden, um sicherzustellen, dass Cybersmile weiterhin die nützlichsten und effektivsten Beratungs-, Bildungs- und Unterstützungsdienste anbietet.

Die Studie wurde von Censuswide im Auftrag von Cybersmile zwischen dem 16. und 24. Mai in England, Wales, Schottland und Nordirland durchgeführt. Die regionalen Daten bieten interessante Einblicke und Vergleiche für Großstädte in Großbritannien, darunter Belfast, Birmingham, Brighton, Bristol, Cardiff, Edinburgh, Glasgow, Leeds, Liverpool, London, Manchester, Newcastle, Norwich, Nottingham, Plymouth, Sheffield und Southampton.

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass viele junge Menschen besorgt über die Sucht und die zunehmende Angst sind, über die Zeit, die sie vom Lernen abgehalten wird, und über die nachteiligen Auswirkungen dieser Zeit auf die Grundlagen einer guten Selbstfürsorge, wie Bewegung und Ernährung.

Die Studie ergab auch, dass 86 % der Befragten angaben, dass sie sich häufig mit anderen Nutzern auf sozialen Medien vergleichen und dass dies eine negative Auswirkung auf ihr Selbstbild hat. Darüber hinaus gaben 78 % an, dass der Konsum von negativen Nachrichten auf sozialen Medien zu einer Verschlechterung ihrer psychischen Gesundheit beiträgt.

 

Ernsthafte Bedenken: Was die Studie für uns als Content Creators bedeutet

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es wichtig ist, junge Menschen über den sicheren und gesunden Umgang mit sozialen Medien aufzuklären. Es ist wichtig, dass sie verstehen, wie man negative Inhalte filtern kann und wie man sich vor der Auswirkung von Social-Media-Sucht schützt. Es ist auch wichtig, dass sie lernen, wie man seine geistige Gesundheit pflegt, indem man Zeit offline verbringt, körperliche Aktivität ausübt und sich auf positive Beziehungen und Hobbys konzentriert.

Für mich als Social Media Redakteur ist es wichtig, die Auswirkungen von sozialen Medien auf die geistige Gesundheit zu verstehen und sich bewusst zu sein, wie man verantwortungsbewusst mit diesen Plattformen umgeht. Es ist unsere Aufgabe, sicherzustellen, dass die Inhalte, die wir erstellen und teilen, die Nutzer ermutigen, positive und gesunde Verhaltensweisen zu entwickeln und zu fördern. Wir sollten auch sicherstellen, dass wir die Nutzer ermutigen, Hilfe und Unterstützung zu suchen, wenn sie Probleme haben oder sich überfordert fühlen. Die Ergebnisse der Studie sollten uns alle dazu ermutigen, uns weiterhin auf das Wohlbefinden unserer Zielgruppe zu konzentrieren und sicherzustellen, dass wir die nützlichsten und effektivsten Beratungs-, Bildungs- und Unterstützungsdienste anbieten.

 

Einige der erschreckenden Erkenntnisse der Studie kurz zusammengefasst:

  • 87 % der Befragten glauben, dass soziale Medien negative Auswirkungen auf ihr Körperbild haben.
  • 76 % der Befragten geben an, dass sie Schwierigkeiten haben, sich von sozialen Medien fernzuhalten und es als Sucht empfinden.
  • 79 % der Befragten haben negative Erfahrungen mit sozialen Medien gemacht, darunter Mobbing, Belästigung und Diskriminierung.
  • 89 % der Befragten glauben, dass soziale Medien ihrer psychischen Gesundheit schaden. Dies ist ein Anstieg im Vergleich zu 2020, als 63 % der Befragten diese Meinung teilten.
  • 82 % der Befragten geben an, dass soziale Medien dazu führen, dass sie ihr Leben mit dem anderer vergleichen und dabei oft das Gefühl haben, nicht mithalten zu können.

Ich nehme diese Ergebnisse ernst und versuche, sie in meiner Arbeit zu berücksichtigen. Es ist wichtig, dass wir als Verantwortliche in der Social-Media-Branche uns bewusst machen, welche Auswirkungen unser Content auf die Nutzer haben können und wie wir dazu beitragen können, das digitale Wohlbefinden zu verbessern.

Darüber hinaus sollten wir als Social-Media-Redakteure und -Experten uns aktiv darum bemühen, Inhalte zu erstellen, die dazu beitragen, das digitale Wohlbefinden der Nutzer zu fördern. Dies kann bedeuten, dass wir Inhalte erstellen, die sich auf mentale Gesundheit, Selbstpflege und Achtsamkeit konzentrieren, um den Nutzern Ressourcen und Unterstützung anzubieten, wenn sie diese benötigen. Indem wir uns auf die Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Nutzer konzentrieren und unser Bestes tun, um sie zu unterstützen, können wir dazu beitragen, dass soziale Medien sicherer, gesünder und positiver werden.

 

Digital Wellbeing 2022 Studienergebnisse:

  • 85 % spüren eine negative Auswirkung von sozialen Medien auf ihr Körpergefühl.
  • 46 % gaben an, dass soziale Medien den Wunsch wecken, einen Teil ihres Körpers dauerhaft zu verändern.
  • 77 % erleben negative Auswirkungen von sozialen Medien auf ihre körperliche Gesundheit.
  • 87 % fühlen sich durch Inhalte in sozialen Medien unter Druck gesetzt, perfekt zu sein.
  • 89 % sind mit ihrem Leben unzufrieden, wenn sie es in sozialen Medien mit anderen vergleichen.
  • 86 % fühlen sich durch die Nutzung von sozialen Medien ängstlich.
  • 89 % erfahren negative Auswirkungen von sozialen Medien auf ihre psychische Gesundheit.
  • 44 % machen sich Sorgen, dass sie süchtig nach sozialen Medien sind.
  • 32 % fühlen sich süchtig nach schlechten Nachrichten im Internet.
  • 52 % fühlen sich besser, wenn sie weniger Zeit in sozialen Medien verbringen.
  • 32 % berichten, dass sich ihre Online-Zeit negativ auf ihre körperliche Aktivität auswirkt.
  • 51 % geben an, dass ihr Schlaf durch ihre Online-Zeit beeinträchtigt wird.
  • 32 % sagen, dass ihre Ernährung durch ihre Online-Zeit negativ beeinflusst wird.
  • 40 % fühlen, dass ihre Online-Zeit sich negativ auf ihr Studium auswirkt.
  • 33 % fühlen sich unsicher, wenn sie ihre Meinungen und Ansichten online teilen.