Wie sich Responsive Webdesign von 2021 in das Jahr 2022 überträgt.
Webdesign auf allen mobilen Endgeräten

Wie sich Responsive Webdesign von 2021 in das Jahr 2022 überträgt.

Bei der Website-Erstellung ist es notwendig, dass eine Website auf jedem mobilen Endgerät funktioniert, denn eine responsive Website ist unverzichtbar. Die Mehrheit der Nutzer greifen mit mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets auf Websites zu. Wir beantworten die Frage „Was bedeutet responsive Design?“ und stellen wichtige Elemente für Responsive Website-Designs aus dem Jahr 2021 vor, die im Jahr 2022 weitergeführt werden. Kurz gesagt bedeutet „responsive Website-Design“, dass Ihre Website auf verschiedenen Bildschirmgrößen einheitlich aussieht, egal ob es sich um einen Desktop-, Laptop-, Tablet- oder Smartphone-Bildschirm handelt. 

Eine Website, die sich an verschiedene Geräte und deren Bildschirmgrößen anpassen kann, ist notwendig, um sicherzustellen, dass die Benutzer auf den Content Ihrer Website zugreifen können. Wenn mobile Benutzer gezwungen werden, auf einer mehrspaltigen Website zu navigieren, die für den Desktop konzipiert wurde, ist das ein Desaster, das zu einer schlechten Benutzererfahrung, schnellem Abbruch und einer hohen Absprungrate führt. Da Google außerdem mobil-freundliche Websites gegenüber Desktop-Versionen bevorzugt, kann die mangelnde Umsetzung eines responsiven Website-Designs nach hinten losgehen, Ihren Rang in den Suchergebnissen verschlechtern und zu einer geringeren Sichtbarkeit führen. 

7 Trends für responsives Website-Design im Jahr 2022 

Eine responsive Website ist entscheidend und eine Website, die erfolgreich Conversions generiert, ist ebenfalls entscheidend. Unser Ziel ist es, Ihnen eine Website zu erstellen, die ansprechend, einfach zu navigieren und zudem benutzerfreundlich ist. In diesem Sinne waren folgende Trends im Jahr 2021 stark und werden auch im Jahr 2022 wichtig bleiben. 

1. Den Inhalt der Website vereinfachen 

Wenn Sie Ihre bevorzugte Nachrichten-Website schon einmal sowohl über einen Desktop-Bildschirm als auch über einen mobilen Browser besucht haben, werden Sie wahrscheinlich feststellen, dass das Nutzererlebnis unterschiedlich ist.  Während die Desktop-Version vielleicht mehrere Spalten und verschachtelte Überschriften aufweist, ist die mobile Version in der Regel übersichtlicher.

Und dafür gibt es einen Grund: Auf mobilen Geräten steht weniger Bildschirmfläche zur Verfügung, so dass die wichtigsten Inhalte oben auf dem Bildschirm angezeigt werden müssen. 

Denken Sie daran, dass mobile Benutzer nicht horizontal scrollen wollen, also müssen Sie die wichtigsten Aspekte Ihrer Website auf eine einzige Spalte reduzieren. 

2. Priorisieren Sie Handlungsaufforderungen (Call-to-Action, CTA)

Egal, ob auf einem Desktop oder einem mobilen Gerät, Ihr CTA sollte gut sichtbar und leicht zu finden sein. Auf Desktops können Sie CTA-Schaltflächen an verschiedenen Stellen platzieren, z. B. direkt auf einer Seite oder in der Navigationsleiste. Versuchen Sie, diese Buttons möglichst oberhalb der Navigationsleiste zu platzieren, auch auf mobilen Displays. Allerdings sind die Navigationsmenüs auf mobilen Geräten oft verkürzt, was bedeutet, dass eine CTA-Schaltfläche evtl. das Gesamterscheinungsbild stört. 

Umgehen Sie dieses Problem, indem Sie CTA-Schaltflächen an mehreren Stellen platzieren, wenn Sie an mobile Versionen Ihrer Website denken. 

3. Verwenden Sie skalierbare Vektorgrafiken und optimierte Bilder 

Responsive Design-Schemata erfordern dynamische Grafiken. Skalierbare Vektorgrafiken (SVG) sind unverzichtbar, da sie sich automatisch an die Bildschirmgröße anpassen können, ohne dass die Gefahr der Verpixelung besteht. 

Im Gegensatz dazu sind herkömmliche Bilddateien wie JPG und PNG nicht ohne Qualitätseinbußen skalierbar. Ein weiterer Vorteil von SVGs ist, dass es sich um kleinere Dateien handelt, die schneller geladen werden. Stellen Sie daher sicher, dass Sie Bilder in Web-Res-Versionen einbinden, um zu gewährleisten, dass Ihre mobilen Seiten beim Laden der Dateien nicht ins Stocken geraten. 

4. Machen Sie Links „fingerfreundlich“ 

Denken Sie daran, dass die meisten Menschen Tablets und Smartphones mit ihren Fingern und nicht mit einer Maus bedienen. Daher müssen Schaltflächen und andere interaktive Bereiche auf einer Seite, wie Textlinks oder anklickbare Bereiche, groß genug sein, damit eine Person sie präzise antippen kann. Wir als WordPress-Agentur empfehlen, anklickbare Elemente auf eine Mindesthöhe von 48 Pixeln zu beschränken. Bei Inline-Links, z. B. in Artikeln oder Blogbeiträgen, kann dies jedoch variieren. 

5. Die Schriftart ist wichtig 

Eine schwer zu lesende Website ist ein Garantie für Seitenabbrüche. Manche Schriftarten sehen zwar auf Desktops gut aus, lassen sich aber nicht immer gut auf mobile Geräte übertragen. 

Neben den tatsächlichen Schriftarten sollten Sie auch die Größe der Überschriften und des Textes berücksichtigen. Der Inhalt soll gut lesbar sein, aber nicht so groß, dass er übertrieben wirkt. Bedenken Sie, dass die Wahl einer zu großen Schriftart zu übermäßigem Scrollen führen kann, während eine zu kleine Schriftart die Augen belastet. In beiden Fällen wird die Benutzerfreundlichkeit geschwächt und die Ästhetik Ihrer Website ist nicht ansprechend. Falls Sie in diesem Bereich professionelle Beratung benötigen, stehen Ihnen unsere Webdesign-Experten zur Verfügung. Als Agentur möchten wir Sie darauf hinweisen, dass ein einheitliches Schriftart-Stil Ihre Website professional aussehen lässt.

6. Nutzen Sie die Möglichkeiten mobiler Geräte 

Die meisten modernen Smartphones und Tablets wählen automatisch verknüpfte Telefonnummern oder öffnen einen Bildschirm zum Verfassen von E-Mails, in dem der Empfänger automatisch ausgefüllt wird, wenn eine E-Mail-Adresse angetippt wird. Ebenso können Social-Buttons so codiert werden, dass sie sich in der App öffnen, wenn sie auf einem Gerät installiert sind. Diese Codierung von Social-Buttons ist ein Teil unserer App-Entwicklung, die wir nach Kundenwunsch ebenfalls anbieten.

Nutzen Sie diese Möglichkeiten, um ein nahtloses, intuitives und benutzerfreundliches Erlebnis zu schaffen. Auf diese Weise bleiben die mobilen Nutzer in einer komfortablen digitalen Umgebung, die keine zusätzlichen Anstrengungen für die Interaktion mit Ihrer Website erfordert. 

7. Die Benutzerfreundlichkeit nicht vergessen 

Bei der Entwicklung einer mobil optimierten “Browsing-Erfahrung“ sollten Sie auch das Backend und technische Aspekte der Website nicht vergessen. Websites, die langsam laden, und anklickbare Elemente, die nach dem Laden der Seite einfrieren oder sich zufällig verschieben, sind problematisch.  

Nicht nur, dass der kommende Algorithmus für die Seitenerfahrung von Google Sie für diese Fehler bestrafen wird, Sie verlieren auch das Vertrauen Ihrer potenziellen Kunden. Niemand möchte auf eine Anzeige klicken, weil sich die Seite verschoben hat, oder ein Produkt kaufen, weil sich die Schaltfläche „Senden“ verschoben hat. Bei weiteren Fragen zu Content-Marketing und SEO ist unser Team gerne für Sie da.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2022.
Im nächsten Jahr warten viele weitere spannende Marketing- und Design-Tipps auf Sie!

Ihr digital art Team